Ein fränkischer Koch und Unternehmer profiliert sich mit Qualität, Kundennähe und Kreativität im umkämpften Catering Geschäft

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Als Markus Grein vor 20 Jahren seine Abschlussprüfung zum Koch im Maritim Hotel Würzburg absolvierte, war für ihn klar, dass das erst der Beginn seiner beruflichen Ambition ist.  Also lernt er weiter, wird IHK Ausbilder und absolviert die Prüfung zum Küchenmeister als Kammersieger. Und er arbeitet hart: wechselt jährlich die Betriebe und damit die Posten, kommt dabei viel rum und lernt von den Großen: unter anderem in den Dichterstuben, im Davoserhof, den Schweizer Stuben und dem Söl’ring Hof. 2004 – neun Jahre nach seiner Ausbildung – erfüllt er sich seinen großen Traum und gründet sein erstes eigenes Catering Unternehmen. Er gewinnt das „gläserne Halstuch“, schreibt sein erstes Kochbuch, entwickelt Rezepte, kreiert Foodstyles und engagiert sich als Gastronom in seinen ersten Objekten.

Sechs Jahre später gründet er sein heutiges Unternehmen, die „Markus Grein Catering GmbH“ in Würzburg. Und denkt natürlich über seinen Platz in diesem Markt nach: „Es gab genug gute Kollegen, die mit viel Engagement jedes Wochenende 300 Portionen Schweinebraten mit Kartoffelsalat produzieren. Ich wusste, dass mein Weg ein anderer sein muss.“ sagt Markus heute. Also entwickelt er ein Konzept, das man heute als Pop-Up Gastronomie bezeichnen würde: er bringt modernste Küche in verrückte Locations, passt die Menüs exakt an die Wünsche der Kunden an und sorgt dafür, dass während des Events immer Begegnung und offener Austausch zwischen Gästen und Köchen stattfindet.  Ernährungsphysiologie berücksichtigt er genau so, wie spezielle Erwartungen unterschiedlicher Kulturen und Religionen seiner Gäste.

Das Konzept funktioniert: er gewinnt zahlreiche lokale Unternehmen als Kunden und wird Caterer der VIP Artist Lounge des jährlichen „Rock im Park“ Festivals. „Die Firma ist gewachsen und gewachsen – und trotzdem wusste ich: da fehlt noch was. Große Kunden wollen eigentlich ein rundum-sorglos-Paket, wenn sie eine Veranstaltung planen.“ sagt Grein heute. Also macht er Nägel mit Köpfen und übernimmt 2014 das NOVUM in Würzburg, eine Konferenz- und Event-Location. Endlich kann er seine Caterings in komplette Events einbetten: er gestaltet die Location, engagiert Eventkünstler und Gastköche – unter anderem den Teppanyaki Weltmeister Xiao Wang – und bietet seinen Kunden runde Lösungen statt „nur“ Food. Trotzdem bleibt seine kulinarische Leidenschaft immer der Kern: wenn er seinen Gästen nicht die besten Produkte aus Küche und Keller anbietet, nützt auch die coolste Location nichts.

Und weil es funktioniert, folgt Ende 2015 der nächste Streich: Grein übernimmt das ehemalige Maschinenhaus der denkmalgeschützen „Bürgerbräu“ Brauerei und baut es zu einer der außergewöhnlichsten Locations Würzburgs um. Er schafft einen echten HotSpot, wie man ihn sonst nur in den großen internationalen Metropolen findet (http://www.buergerbraeu-veranstaltungen.de).

Neben seinem eigenen Unternehmen liegt Markus Grein vor allem die Förderung des Kochberufs am Herzen. Er ist Vorsitzender der IHK Prüfungskommission für Küchenmeister und begleitet Köche von der Berufsausbildung bis zur Meisterprüfung. „Die jungen kreativen Köche von heute wollen vor allem Eines: sich rund um die Uhr austauschen, vernetzen und sich dadurch permanent weiter entwickeln“ hat Grein über dieses Engagement gelernt. „Ich bin sehr froh, dass die ChefsCommunity dafür die Voraussetzungen schafft und unterstütze dies gern als Ambassador.“